Leseproben

Aussagen zur Zeit

Weil wir Zeit haben, leben wir. Menschen, die keine Zeit haben, sind tot oder schauen auf die Uhr. Zeit kann sich nicht verspäten. Viele glauben, keine Zeit zu haben. Doch das sind nicht die Zeitlosen. Keine Zeit ist eine Zeiterscheinung, darüer nachzudenken beweist, dass Zeit immer da ist. Man kann sich sogar Zeit nehmen. Wobei Zeitnehmen auch Zeitverschenken sein kann oder Zeitvergeuden. Schiedsrichter zum Beispiel nehmen Zeit. Doch was machen sie damit? Zeit ist Geld – für den, der Geld hat, dieser hat aber wiederum keine Zeit. Vorsicht, Menschen, die keine Zeit haben, sind zeitraubend. Manche bewerten Zeit nach Gewicht. Schwere Zeiten sind weniger gefragt.
Die Zeit ist uns vorgegeben. Um mer Zeit zu haben, erfanden Menschen eine Sommer- und eine Winterzeit. Wenigstens die Zeiteinteilung sollte man machen. Es ist immer an der Zeit.
Auszug aus „Veilchen, soweit das Auge reicht“ –



Das Glücks-SCHWEIN

Ich glaube an den Trick,
ein Glücksschwein, das bringt Glück.
Das gil für alle Arten,
man muss nur lange warten.

Das Gewohnheits-TIER
Ein Tierchen bleibt modern.
Es programmiert sehr gern.
Es steckt in dir und in mir –
unser Gewohnheitstier.

Das Ge-MURMELTIER
Es ist sehr sensibel,
hat wenig Dezibel,
trotzdem stört es hier
das Gemurmeltier.

Der Groll-MOPS
Der Grollmops weiß nicht, was er soll.
Er heg für jedermann viel Groll,
doch wird er ernst genommen,
dann hat er schon gewonnen.

Der SCHWEINE-HUND
Man wird es nie erfahren,
wenn Hund und Schwein sich paaren.
Zum Zweifeln fehlt’s am Grund –
gibt’s doch den Schweinehund.

Auszug aus „Mensch’s Tierleben“


Wenn jeder deine Dummheiten kennt,
dann bist du endlich prominent.

Die viel zu sagen habe, sind am schweigsamsten.

Der Künstler lebt vom Beifall,
die Ratte vom Abfall und
der Schlüsseldienst vom Zufall.

Der Mensch ist überwiegend humorlos,
aber im Ernstfall kann er lustig sein.

Dummheit macht Schaden.
Schaden macht klug.
Dummheit macht klug!

Wer zu weit geht, kommt nicht ans Ziel.

Auszug aus „Dümmer for One“


Die Natur erfand Methoden, die Art zu erhalten; – der Mensch, sie zu vernichten.

Egoisten sind bekannt mit der Überheblichkeit, befreundet mit der Rechthaberei und verschwägert mit der Eitelkeit.

Glücksbringer sind Gegenstände, die man sonst nur wegwerfen würde.

Schlendrian gewinnt immer vorderste Plätze beim Lauf der Dinge.

Warum muss man zum Teufel gehen, bevor man in den Himmel kommt?

Auszug aus „Gedankenreich“



Weltenstehung

Die Welt ist entstanden, man rätselt herum,
und manche erfanden sogar das warum.
Damit Ordnung werde im All überall,
entstand auch die Erde als Ordnungsamtsfall.

Reisen
Hurra, der Katalog ist da,
jetzt reise ich nach Kanada.
Ich war schon in der Mongolei,
in Frankreich und in der Türkei.

Sogar bei den Chinesen,
da bin ich mal gewesen.
Mallorca, Polen, Chile,
das waren meine Ziele.

Ich reiste gar als Sachsenkind
dorthiin wo die Indianer sind.
Für mich gibts keine Schranken,
ich reise in Gedanken!

Fernsehn
Bösse Schatten, Todeskuss,
Jenseitsreisen ohne Bus,
mysteriöse Todesfälle,
Handymörder, Folterzelle,
Menschefresser an der Bar,
Kinderschänder im Talar,
Tote aus dem Jenseits grüßen,
Vorsicht, wenn Bananen schießen…

So was dulden Sie zu Haus?
Schalten Sie den Kasten aus!

Mit Visionen ist man reif für die Psychatrie oder geeignet für die Politik.

Auszug aus „Schmetterlinge im Kopf“


Auswege sind mit guten Gedanken gepflastert.

Wir wissen eigentlich von zu wenig zu viel.

Vor Gedankenübertragungen schützt die eigene Meinung.

Auch mit Weiterdenken kommt man gut vorwärts.

Vergangenheit erkennt man im Rückspiegel der Gegenwart.

Der Frieden wäre schnell zu retten wenn wir keine Menschen hätten.

Nicht die Rechthaber haben das Geld, sondern die Geldhaber haben das Recht.

Auszug aus „Die nackte W.“


Ein jeder seine Sprache hält
für schön, für leicht, für schlicht.
Die schönste Sprache auf der Welt
jedoch ein Lächeln spricht.

Der häufigste Glücksbringer ist der Zufall.

Die besten Geschenke
Gehen wir zu einer Feier,
ist es stets die gleiche Leier,
denn wir haben zu bedenken
was wir für Geschenke schenken.

Vor den Festen, Jubiläen
kulminiert oft das Geschehen
und man fragt sich dann beklommen,
haben wir das auch bekommen?

Schenken kann sehr einfach sein,
dabei sind die Kosten klein.
Darum geb ich zu bedenken,
was man alles könnte schenken.

Schenk mal Glauben, schenkt mal Gehör,
auch Beachtung wär nicht schwer.
Schenkt Vertrauen, Freundlichkeit,
das kommt an zu jeder Zeit.

Auszug aus „Gedankenflut mit Tiefgang“


Mäuse fängt man mit Speck,
Menschen schon mit einem Scheck.

Wir sind dicke da
Von der Werbung angesteckt,
es den Menschen besser schmeckt.
Da wird gerne zugegriffen,
auf Gesundheit dann gepfiffen.

Essen, das ersetzt den Sport,
Fasten wäre fast wie Mord.
Die Diäten sind vergebens
in der kurzen Frist des Lebens.

Manches Essen ist doch billig,
wird der Körper dann auch füllig.
Wer denkt schon darüber nach,
Denn der Geist ist meistens schwach.

Auszug aus „Neues aus dem Schreibergarten“


Worte können mehr als klagen.
Worte können mehr als fragen.
Worte können Brücken schlagen.
Worte können alles sagen.

Trösten können sie und raten,
spenden Mut für große Taten.
Worte können viel erzählen,
doch man soll die Worte wählen.

Viele Worte haben’s schwer,
sie verschließen das Gehör.
Wo man keine Worte find‘,
sie besonders wichtig sind.
Friedlich sonnt sich der Export,
schicken wir die Waffen fort,
die wir gerne dann zerstören,
wenn sie nicht mehr uns gehören.

Um des Friedens Willen schaffen
schaffen wir im Ausland auch mit Waffen.
Das erweitert den Bedarf.
Vorsicht! Denn sie schießen scharf.

Auszug aus „Über Stock und Stein um die Welt“


Mancher Kopf hat viele Gesichter.

Wahrheiten gibt es genügend, man muss sie nicht erfinden.

In Warteschlangen versteht man die Zeit.

Je mehr wir Zeit sparen, umso mehr können wir vergeuden.

Nimm nicht den Tröster Alkohol.
Er lügt, doch nicht zu deinem Wohl.

Bei Optimisten mehren sich die Jahre, bei Pessimisten schwinden sie.

Ein Mensch, der alles richtig macht,
der wurde bisher nur erdacht.

Auszug aus „Hervorragend“



Die Abwrackprämie
Die Inge freut sich und der Klaus,
viel Neues kommt nun in ihr Haus.
Seitdem es Abwrackprämie gibt,
sind die Discounter sehr beliebt.

Den Fernsehsessel, schon 8 Jahre,
den tauschen sie für neue Ware.
Die Schuhe, Töpfe und Klamotten
nicht mehr im Kellerraum vermotten.

Wie schnell doch unsre Zeit vergeht.
Ihr 9.Ehejahr besteht.
Die Ehe ist zwar noch im Lot,
jedoch die Abwrackprämie droht.

Die Beichte
Erzähle den Blumen, wie’s dir geht,
sie hören zu von früh bis spät,
und lindern Kummer dir und Sorgen.
Versuch es heute, nicht erst morgen.

Auszug aus „Der tadelnde Lobgesang“


Träume sind Kurzgeschichten, die Nächte schreiben.

Der Mensch kennt 5 Sinne: den Spürsinn, den Wahnsinn, den Starrsinn, den Schwachsinn und den Uhrzeigersinn.

Wahrheiten wiegen schwer, manche können sie nicht ertragen.

Der fährt gut, der seine Laster fahren lässt.

Meistens entscheidet die Zukunft, wer recht hat.

Die Macht hat einen starken Bruder. Es ist die Gewalt.

Bemühungen kosten nichts, sie sind oft umsonst.

Der Appetit kommt beim Essen und der Ober beim bezahlen.

Auszug aus „Wer Stress verliert, gewinnt“


Fragen über Fragen
Ist Ernst auch zum Lachen? Wie schlafen die Wachen? Wie groß sind die Zwerge? Wir Wandern die Berge? Parken Autos im Park? Sind die Schwachen auch stark? Sind die Kranken gesund? Geht’s in Ecken dann rund?
Kann im Dunkeln man Hellsehen? Kann im Liegen man fremdgehen? Sehen Blinde auch ein? Hat ein Hund manchmal Schwein? Wieviel Werbung ist wahr? Wiso zahl ich und spar?

Wenn der Kluge nachgibt, müsste Gummi klug sein.

MORGEN ist ein Morgenland und den Heutnichttuern wohlbekannt.

Tue das Unglaubliche und due kommst der Zukunft näher.

Wer auf der Stelle tritt, verpasst den nächsten Schritt.

Auszug aus „Wer Zweifel hegt, der zieht sie groß“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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